Pro Bro

Ich habe mir ernsthaft überlegt, am 16.10. ein iPhone Duo vorzubestellen, sobald dies möglich sein wird. Mich hat das Format insofern gereizt, weil es bei mir zwei Geräte hätte ablösen können: das iPhone und das iPad. Aktuell nutze ich das iPad hauptsächlich als Fitness+-Gerät. Dafür ist es ein deutlich überqualifiziertes Gerät. Texte schreibe ich nur am MacBook und wenn ich unterwegs bin, nehme ich dieses mit. Das Duo hätte also beide Funktionen vereinen können: die Dinge, die ich ohnehin am iPhone mache und gleichzeitig mein Fitness+-Gerät werden. Außerdem ist der innere Bildschirm matt, was einen großen Vorteil hat, wenn man etwa Texte, Manga oder Sonstiges lesen möchte. Auch das Format ist ansprechend.

Schlussendlich habe ich mich aber gegen das Duo entschieden. Mir schien es etwas fehlgeleitet, über 2.000 € für ein Gerät auszugeben, bei dem die Kamera eventuell schlechter ist als die meines aktuellen iPhone 17. Entwickler müssen ihre Apps außerdem erst anpassen, wenn sie das Auf- und Zuklappen sowie die verschiedenen Stellungen des Duo optimal nutzen sollen. Das Scharnier und die Displays werden zuverlässig sein, aber Langzeittests abzuwarten, kann nicht schaden. Insofern waren es mir zu viele Fragezeichen und zu viel Geld, als dass ich mich auf dieses Experiment einlassen wollte.

Ich habe mich nun für eine neue Zweier-Kombi entschieden: ein iPhone 18 Pro und das kommende iPad mini (das bei Erscheinen des Textes vielleicht schon angekündigt wurde). Das neue mini soll einen OLED-Bildschirm bekommen, schmalere Ränder und sehr viel leistungsfähiger sein als das aktuelle Gerät. Das hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Diese Kombi ist auch unterm Strich günstiger als ein Duo. Beide Geräteklassen sind etabliert, zuverlässig und die Apps funktionieren darauf. Warum etwa auf dem inneren Bildschirm des Duo kein iPadOS läuft, kann ich mir nicht erklären – das wäre meiner Meinung nach eine bessere Alternative gewesen. Man könnte von Haus aus mehr Apps verwenden, die angepasst wären und der Bildschirm wäre optimal dafür. Apple passt stattdessen iOS 27 speziell an das Duo an.

Um der Veröffentlichung des mini entgegenzukommen, habe ich schon vorab ein paar Sachen verkauft, die ich nicht mehr benötige. Rebuy und Momox sind hierzu meine favorisierten Händler. Nicht nur das iPad, die dazugehörige Tastatur, der Pencil und ein herumliegendes Kindle-Gerät befanden sich in den Kartons, sondern diverse Bücher, Blu-rays und mehr. Für das iPhone 17 bekomme ich ebenso noch einiges. Ich bin niemand, der sich alte Geräte aufbewahrt. Zwar sind im Keller noch zwei Spielekonsolen, aber eher, weil ich keine Lust hatte, diese zurückzusetzen und zu verkaufen. Vielleicht hole ich das demnächst nach. Außerdem liegen ein paar Warhammer-Boxen herum, die bei Willhaben sicherlich jemanden finden, der sie auch wirklich anmalt. Dazu aber in einem anderen Text mehr.

Das iPhone 18 Pro in Polar gefällt mir außerordentlich gut. Je nach Licht schimmert es eher silbern oder eher blau. Die Pro-Geräte sind mittlerweile echte Moppelchen geworden. Im Vergleich zu meinem 17er ist es dicker und schwerer, hat dafür aber die besseren Kameras. Das ist etwas, das ich im Urlaub festgestellt habe: Ich mache gerne Fotos und möchte wieder mehr fotografieren. Dazu eignet sich das neue Kamerasystem mit der neuen Software, die mehr Einstellungsmöglichkeiten zulässt, sehr gut. Vielleicht schaue ich mich auf dem Zubehörmarkt etwas um. Filter wären interessant für so manche Techniken, aber das ist noch Zukunftsmusik. Die Einrichtung an sich hat etwas gedauert, was aber eher an der Menge an Apps liegt, die ich verwende.

Ich hatte schon mal ein Pro-Gerät und war sehr angetan von der Leistung und vom Kamerasystem. Ich bin mir sicher, dem steht das 18er in nichts nach.