Ein gut sortiertes Bücherregal

Vergangenen Sommer habe ich eine Wand meines Wohnzimmers etwas umgestaltet. Davor war es ein mehr oder weniger organisiertes Chaos und sah so gar nicht einladend aus. Die Farbe war außerdem ebenfalls schon lange an der Wand, und wie es eben so ist, haben sich über die Jahre die ein oder anderen Macken eingeschlichen. Es musste etwas Ordnung her. Was macht man also? Richtig, man sucht sich bei IKEA passende Regale und Schränke aus, streicht die Wand neu und räumt dann alles ordentlich ein, sodass es am Ende hoffentlich sauberer aussieht als davor. Nach zwei Tagen war das Ganze auch schon wieder erledigt. Eine Wand geht recht schnell. Trotzdem bin ich immer wieder am Optimieren.

Immerhin kommen mit der Zeit neue Bücher hinzu, Interessen wechseln und verändern sich, man möchte andere Dinge ins Zentrum rücken. Für meine Elden-Ring-Bücher, die ebenfalls langsam mehr werden, habe ich neben dem speziellen Bücherregal ausreichend Platz. Aber wenn eben Manga, Sachbücher und dergleichen dazukommen, muss ich schon besser strukturieren. Ich muss auch dazusagen, dass dies natürlich nicht das einzige Bücherregal ist. Jedoch ist es das Einzige, das wirklich zentral platziert ist und das man als Erstes sieht, wenn man das Wohnzimmer betritt. Hier sind also all jene Bücher und Geschichten, die mir etwas bedeuten.

Erst letztens habe ich mal wieder Hand angelegt und die »Blame!«-Ausgaben, die ich demnächst vollständig haben werde, darin platziert. Ein gut sortiertes, genauer gesagt, ein gut aufgeräumtes Bücherregal macht schon etwas her. Ich kann es nur empfehlen. Vielleicht hat man irgendwann auch mal tatsächlich alle Bücher gelesen, die in so einem Regal stehen. Nicht, dass mir so ein Phänomen bekannt vorkommen würde. Ganz bestimmt nicht.