Pesto

Zufällig bin ich bei einem meiner letzten Einkäufe auf ein Knoblauchpesto gestoßen. Normalerweise bin ich nicht so der Pesto-Esser, aber das hat mich dann doch interessiert. Für alles gibt es eine Einstiegsdroge und für mich scheint es das Knoblauchpesto gewesen zu sein. Von dem war ich nämlich ziemlich angetan. Außerdem sind Pesto nicht auf die Verwendung in Kombination mit Pasta beschränkt, sondern können auf eine vielfältige Weise Anwendung finden. Beispielsweise bei einer guten Jause, auf ein frisches, leckeres Baguette.

Was ich mittlerweile auch gerne mache, ist, das Pesto auf eine Pizza zu streichen. Erst kommt natürlich der Pizzateig, darauf dann gleich das Pesto und dann die Tomatensoße. Besonders das Knoblauchpesto verleiht der Pizza einen gewissen Kick und passt wunderbar dazu.

Letztens, bei meinem Wocheneinkauf, habe ich wieder nach dem Knoblauchpesto gesucht, wurde aber leider nicht fündig. Ich war in einem anderen Supermarkt unterwegs, das erschwert die Suche dann natürlich immer etwas. Vor allem, wenn man etwas ganz bestimmtes sucht, wird man häufig nicht fündig. Jedenfalls bin ich dann auf ein Knoblauch-Olivenöl-Chili-Pesto gestoßen. Anhand dessen habe ich festgestellt, dass die Pestos mit Olivenöl am besten schmecken. Das wäre mein einziges Manko an dem vorherigen: das Sonnenblumenöl. Es ist nicht schlecht, aber über ein gutes Olivenöl kommt eben doch nichts.

Das Pesto mit dem Chili habe ich dann auch in Kombination mit Feta-Käse probiert. Dazu etwas Frühlingszwiebel, fein geschnittenem Paprika und ein paar Tomaten – herrlich. Die Zusammensetzung aus Knoblauch und Chili ist wenig überraschend ziemlich scharf. Aber gelegentlich scharf zu essen ist sowieso nicht schlecht und ich mag das ganz gerne. Auch das Pesto eignet sich gut als Zusatz auf einer Pizza. Nur mit der Menge sollte man etwas haushalten.