Ich teste gerade verschiedene Pocket Notebooks. Genauer gesagt, werde ich diese noch eine ganze Zeit lang ausprobieren. Ich habe mir nämlich verschiedene Marken zugelegt, um herauszufinden, welches Papier und welches Format mir am besten passen. Papier ist klar. Jeder Hersteller verwendet eventuell andere Zulieferer, produziert vielleicht sogar selbst und es kann Unterschiede in der Qualität und Schwere geben, als auch im Aufbau der kleinen Notizbücher. Die Formate sind allerdings durchaus frustrierend, wenn man sich mit mehr als einem Hersteller auseinandersetzt.
Im Bild unten sind die Marken Moleskin, Leuchtturm und Roterfaden abgebildet. Die Variante eines Pocket Notebooks von Leuchtturm kommt einmal mit knapp über 55 Seiten und einmal als kleines Notizbuch. Das Gute an Leuchtturm ist, sie nummerieren die Seiten, haben ein kleines Inhaltsverzeichnis und geben die Formate in den DIN-Größen an. Die kleinen entsprechen also dem Format A6. Roterfaden und Moleskin arbeiten mit Small, Medium und Large, sowie ein paar Größen dazwischen. Natürlich decken diese sich nicht untereinander, sondern sind verschieden breit oder hoch. Im Regal sieht das später natürlich furchtbar aus, wenn jeder Monat ein anderes Format hat, aber das ist der Perfektionist in mir und wird erstmal unterdrückt.
Ich dachte eigentlich, der Sinn von DIN-Größen wäre, dass wir uns auf Formate geeinigt hätten, die funktionieren. A4, A5 und A6 sind tolle Formate und haben alle für sich genommen, ihre Vor- und Nachteile. Moleskin müsste sich nicht noch eigene ausdenken. Natürlich gibt es noch die amerikanischen Größen, aber die werden hier einfach gekonnt ausgeklammert. Für Europa erwarte ich mir DIN-Formate. Mal sehen, ob ich im Laufe der nächsten Monate noch mehr entdecke.
Ich mag mein Pocket Notebook inzwischen nicht mehr als mein EDC (Every Day Carry) missen. Sie sind klein, es ist ein tolles Format und ich kann es perfekt für eine Art Bullet Journal to go verwenden. Ziel oder besser gesagt am wahrscheinlichsten ist es, pro Monat etwa eines zu benötigen. Ob das aufgeht, wird sich zeigen. Aber mit der »8 critical tasks« Methode, die ich für mich etwas angepasst habe, bin ich im Moment äußerst zufrieden. Aktuell bin ich noch auf der Suche nach einem kleinen faltbaren Jahreskalender, den ich in die rückseitige Tasche, die die meisten Pocket Notebooks haben, stecken und ebenfalls bei mir tragen kann. Ich mag es gerne, eine Jahresübersicht zu haben und auf einen Blick zu sehen, was auf mich zukommt und dieses Jahr noch so ansteht. Mal sehen, ob ich etwas Zufriedenstellendes finde. Doch auch hier sind die meisten Formate etwas größer als A6 und somit eher unbrauchbar. Trotzdem sind Pocket Notebooks auf jeden Fall einen Blick wert, wenn man immer etwas zu schreiben mithaben möchte und nicht dauernd auf das Smartphone starren will.
