Daft Punk – Random Access Memories

Daft Punk haben 2013 mit »Random Access Memories« ihr viertes und finales Studioalbum veröffentlicht. Anfangs fand ich es nur so mittelprächtig. Doch über die Jahre habe ich es lieben gelernt. Heute zähle ich »Random Access Memories« zu den besten Alben, die je erschienen sind. Deshalb möchte ich Song für Song darüber schreiben. Nicht gezwungen, schon gar nicht mit dem Anspruch einer Musikanalyse. Es geht um mein Gefühl – darum, wie das Album bei mir ankommt und was es auslöst. Reden wir also darüber.

Es ist mir jedoch wichtig zu betonen, dass dies keine fixe Reihe wird, die zielstrebig jede Woche am selben Tag erscheint. Es sind einfach Texte, die erscheinen, wenn sie erscheinen. Ich muss selbst lernen, dass nicht alles automatisch gleich eine Reihe werden muss. Immerhin arbeite ich gerade an meinem größten Schreibprojekt jemals – das wird ab 2027 erscheinen. Da brauche ich nicht auch noch den Druck von zig weiteren Textreihen oder Kolumnen, die es zu befriedigen gilt. Ich hatte die Idee, über Random Access Memories zu schreiben, also fange ich mal an und schaue, wo das hinführt.

Außerdem habe ich noch nie wirklich über Musik geschrieben. Zwar habe ich Alben erwähnt oder Musikstücke, die mir gefallen, und allgemein über Musiker*innen geschrieben, aber noch nie wirklich darüber, was Musik mit mir macht, was sie auslöst oder worüber sie mich nachdenken lässt. Lasst uns also dieses kleine Experiment wagen. Und warum nicht mit einem meiner absoluten Lieblingsalben beginnen? Zudem höre ich es aktuell ständig im Auto – da läuft es rauf und runter. Sogar in CD-Form, denn ja, ich habe noch CDs. Deshalb habe ich die Songs, die Musik, die Texte und die Rhythmen aktuell gut im Ohr. Auf dem Weg zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause kann ich das Lied anhören, über das ich gerne als Nächstes schreiben möchte.

Das nimmt dann auch schon vorweg, in welcher Reihenfolge wir das machen: zufällig, je nachdem, worauf ich Bock habe. Ungezwungen, spontan und ohne Konzept, so wie dieser Blog eben. Und ich kann auch schon mal verraten: Den Beginn wird »Giorgio by Moroder« machen – ein Banger-Hit. Ich freue mich.

Hier die Tracklist. Nach und nach, wenn die Texte erschienen sind, werde ich sie hier verlinken – es braucht nicht alles eine extra Landing-Page. Auch das möchte ich mir zu Herzen nehmen: Nicht alles muss perfekt sein.

  • Give Life Back to Music
  • The Game of Love
  • Giorgio by Moroder (Ft. Giorgio Moroder)
  • Within
  • Instant Crush (Ft. Julian Casablancas)
  • Lose Yourself to Dance (Ft. Pharrell Williams)
  • Touch (Ft. Paul Williams)
  • Get Lucky (Ft. Nile Rodgers & Pharrell Williams)
  • Beyond
  • Motherboard
  • Fragments of Time (Ft. Todd Edwards)
  • Doin‘ It Right (Ft. Panda Bear)
  • Contact
  • Horizon (Bonus Track)