Holy hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten zu meinem Lieblingsgetränk entwickelt. Dabei handelt es sich um ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das Pulverchen herstellt. Diese Pulverchen kann man zu unterschiedlichsten Dingen zusammenmischen: Energy Drinks, Ice Tea, Hydration Drinks mit Mineralien und dergleichen, Milkshakes und mittlerweile auch Syrup, wobei dieser etwas anders funktioniert. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf den Energy Drinks, die ich meist ignoriere, da ich zu gerne Kaffee trinke. Aus Koffeinsicht habe ich da kaum mehr Platz. Die anderen Getränke sind allerdings fantastisch. Vor allem kommen sie immer wieder mit neuen Geschmacksrichtungen oder Sondereditionen daher. Es ist ein sympathisches Unternehmen, dem eine gewisse Lockerheit innewohnt, die ich schätze.
Anfang Juli habe ich die Sonderedition der Milkshakes bestellt. Dabei handelt es sich um drei Kaffee-Geschmacksrichtungen, die ich mir nicht entgehen lassen wollte. Wenn man genug bestellte, bekam man noch einen hübschen Milkshake-to-go-Becher aus Glas dazu. Erst einmal habe ich diesen natürlich in die Spülmaschine gesteckt. Der erste Versuch ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Ich habe eine Packung Milkshake-Pulver hineingeschüttet, etwas Mandelmilch und Eiswürfel dazugegeben und dann geschüttelt. Da diesem Becher die Netzstruktur an der Innenseite des Deckels fehlt, löst sich das Pulver nicht so gut auf, also habe ich mit einem Löffel etwas nachgeholfen. Ich wollte gerade einen Klumpen zerstoßen, da brach ein Stück Glas aus dem Boden heraus. Natürlich strömte sofort der Großteil des Inhalts heraus und auf meine Arbeitsfläche in der Küche.
Zum Glück war es nur ein kleines Stück, das abbrach. Trotzdem war es genug. Am nächsten Tag habe ich Holy angeschrieben, dass ich von dem Becher etwas enttäuscht bin. Außerdem bin ich froh, dass nichts während des Schüttelns mit den Eiswürfeln passiert ist. Kurze Zeit später kam auch schon die Antwort. Bei der nächsten Bestellung bekomme ich einen Gratisbecher mitgeschickt. Das war an einem Sonntag. Unkompliziert, freundlich und wirklich jederzeit verfügbar – diese Kombination erlebt man nur selten. Vor allem, wenn man nicht zuerst mit einer KI kämpfen muss, bevor man mit Menschen zu tun hat. Mittlerweile ist der neue Becher eingetroffen.
Das war eine äußerst erfrischende Erfahrung und hat nur dazu geführt, dass ich ein noch größerer Holy-Fan bin. Ich harre der Dinge, die sie noch anbieten werden. Proteinshakes fehlen eigentlich noch, ebenso wie praktische Döschen, in denen man ein oder zwei Portionen Pulver mitnehmen kann.

