Eigentlich ist er ja schon da. Über 30 Grad Celsius sind keine Seltenheit mehr. Doch in der Nacht kühlt es zum Glück noch auf unter 20°C ab. So bleibt es noch angenehm. Außerdem unterbrechen diverse Gewitter und Regenfälle die Hitze. Zwar ist es danach schwül und noch anstrengender, trotzdem tut es gut, wenn zwischendurch die Luft gereinigt und Pollen weggeschwemmt werden.
Ich habe eine Dachgeschosswohnung. Diese wird selbst ohne tropische Nächte warm. Am Abend, wenn man im Bett liegt und auf einen erholsamen Schlaf hofft, kann es durchaus dauern, bis einen der Sandmann ins Traumland entführt. Seit Jahren überlege ich, mir eine Klimaanlage zu kaufen. Dieses Jahr habe ich es endlich getan. Keine fixe, sondern eine mobile. Für eine fix installierte Klimaanlage müsste man wieder stemmen, Leitungen verlegen und so weiter. Alles viel zu teuer und aufwendig. Auch wenn die mobile Klimaanlage von DeLonghi nicht gerade günstig war, ist es mit Sicherheit günstiger als die Alternative.
Ich habe mich für das Modell »Pinguino PAC EX105« entschieden. Erst hatte ich mit den niedrigpreisigeren geliebäugelt, doch die Rezensionen waren sich fast alle einig, dass diese trotz der sehr guten Kühlleistung viel zu laut sind. Die EX105 hat einen Silent Mode und nach den ersten Tagen kann ich sagen, dass sie selbst im normalen Betrieb nicht störend laut ist. Wobei man berücksichtigen muss, dass sie bei mir nur im Schlafzimmer steht. Dieses ist gut positioniert und Vorraum, Küche und Esszimmer sind quasi ein Raum. Von daher wird die restliche Wohnung gut mitgekühlt. Auch praktisch: Das Kondenswasser muss nicht abgelassen werden. Das Gerät verfügt über einen Verdampfer und pustet es mit der Abluft aus dem Fenster.
Das ist der einzige Nachteil, wenn man so will, an den mobilen Geräten: Der Abluftschlauch muss irgendwie am Fenster montiert werden. Es gibt natürlich diverse Anbauten, die man sich besorgen kann, doch sind mir diese zu aufwendig. Ich klemme den Schlauch einfach in das halb geöffnete Fenster ein, sichere es mit einem schweren Gegenstand und gut ist. Das Gerät verfügt über genug Leistung, damit etwaige warme Luft, die durch das Fenster herein kommen würde, gleich abgekühlt wird.
Die gesamte Wohnung ein bisschen zu kühlen und Luftfeuchtigkeit loszuwerden, ist ein netter Nebeneffekt. Mir ging es hauptsächlich um das Schlafzimmer. Man braucht einen erholsamen Schlaf, und wenn es erst einmal mit den tropischen Nächten losgeht, ist das ohne Klimagerät kaum möglich. Insofern hat sich das Gerät auf jeden Fall ausgezahlt. Immerhin bin ich jetzt schon begeistert davon. Übrigens läuft sie natürlich nicht den ganzen Tag, sondern nur abends ein paar Stündchen. Das reicht vollkommen aus. Auch in der Nacht ist das Klimagerät ausgeschaltet. Man muss es ja nicht gleich übertreiben.
