Die ersten vier Wochen

Anfang Februar habe ich wieder mit dem Laufen begonnen. Die vier Wochen des Monats habe ich dann auch genutzt, um das ebenso lange dauernde Anfänger-Programm der Nike-Running-App zu absolvieren. Teil des Programms sind zwei empfohlene Läufe pro Woche und ein optionaler Lauf. Um wieder in den Sport einzusteigen, ist das ideal. So können sich die Gelenke und Muskeln an die Belastungen gewöhnen. Außerdem ist die jeweilige Dauer der Trainingseinheiten anfangs noch überschaubar. Mehr als eine halbe Stunde läuft man in den ersten drei Wochen kaum. Wobei selbst das als blutiger Anfänger viel sein kann. Entsprechend sollte man sich mehr Zeit lassen, sollte das der Fall sein.

Da ich allerdings das Laufen als Ergänzung zu meinem bisherigen Training sah, genauer gesagt es wieder mehr priorisieren möchte, funktionierte der Plan für mich sehr gut. Die längste Einheit dauerte 45 Minuten und war erst in der letzten Woche an der Reihe. Es hat mich schon erstaunt, wie schnell man tatsächlich Fortschritte merkt. Das Wichtige ist nur, es nicht zu übertreiben, besonders wenn man noch Krafttraining und Yoga dazwischen einbauen möchte. Hier sollte man tunlichst auf den eigenen Körper hören, die Belastungen über die Woche gut verteilen und natürlich Pausen einplanen.

Überrascht war ich, was die Musik anbelangt. Am Beginn des Trainings habe ich noch die ein oder andere Running-Playlist von Apple Music gestartet. Doch im Laufe der vier Wochen habe ich diese immer leiser gedreht, bis ich sie komplett ausgeschaltet habe. Sie kam mir störend vor, weil sie mich zu sehr vom Laufen abgelenkt hat. Ich konzentriere mich gerne auf die Atmung, die Schritte, höre, was in meiner Umgebung passiert, und so weiter. Es reichen mir die gelegentlichen Anleitungen, motivierenden Kommentare und Tipps des Nike-Running-Coaches aus. Die sogenannten »guided runs« möchte ich, zumindest jetzt, in der Anfangszeit nicht missen.

Es hilft die Abwechslung natürlich ebenso. Man wechselt im Grunde zwischen drei Arten von Läufen: long runs, recovery runs und speed runs. Drei Läufe waren für mich zu Beginn hervorragend und die eher kurz gehaltenen Läufe gut unter der Woche unterzubringen. Als Nächstes starte ich noch nicht das 8-wöchige 5k-Programm, da hier schon deutlich mehr Läufe pro Woche drin sind. Dazwischen mache ich noch das Beyond-Programm. Ebenfalls für Einsteiger empfohlen, dauert es vier Wochen und ist eine exzellente Ergänzung zum Anfänger-Programm. Das werde ich also im März durchziehen. Laufen bereitet mir wieder Freude und die Programme (inkl. guided runs) der Nike-Running-App machen es äußerst kurzweilig. Jeder und jede muss sich natürlich durchprobieren. Es gibt unzählige Lauf-Apps. Diese funktioniert für mich.