Aktuell ist es mal wieder sehr heiß und es hat nicht gerade den Anschein, als würde sich das ändern. Intelligente Menschen würden nun wahrscheinlich hauptsächlich kühle Sachen essen. Sei es Tomaten mit Mozzarella, Salate oder einfach nur eine gute Jause. Aber ich experimentiere gerade wieder vermehrt mit Pizzateig und wenn ich schon Lust und Laune zum Kochen habe, dann muss dieser Elan auch genutzt werden. Allerdings habe ich am Wochenende ein etwas seltsames Experiment gewagt.
Es stand Pizzateig im Kühlschrank und ging vor sich hin. So weit, so unaufgeregt. Bevor ich allerdings den Pizzateig am Freitag angesetzt habe, kaufte ich mir am Tag davor kleine Steaks. Ich hatte mal wieder Lust auf richtig gute, saftige, innen noch rosa Steaks. Mit Rosmarin und gebraten in Butter. Herrlich. Allerdings wollte eben auch der Pizzateig aufgebraucht werden. Die geniale Idee, die mein Gehirn, wahrscheinlich aufgrund von Überhitzung, ausgespuckt hat, war: Warum nicht einfach eine Steak-Pizza machen?
Also habe ich die Pizza sehr sparsam belegt. Nur die Tomatensoße, darauf Champignons und Mozzarella. Das wie gewohnt im Ofen backen. Währenddessen habe ich die kleinen Steaks gemacht. Als alles fertig war, habe ich die Steaks in dünne Streifen geschnitten und auf die Hälfte der Pizza gelegt. Was soll ich sagen: Am Ende war mir etwas übel, weil es wirklich zu viel war, aber es war auch ein bisschen geil. Ich glaube, es reicht allerdings, dieses Experiment einmal gemacht zu haben. Nicht alles verdient eine wissenschaftliche Verifikation. Manches gießt man in einen Blog-Post und versucht, es dann schnell wieder zu vergessen.
Steak-Pizza. Was kommt als Nächstes? Nutella-Pizza? Hm …

